Rodrigo Porras Garulo

Tenor

Rodrigo Porras Garulo is since 2017 a full member of the ensemble at the State Theater Karlsruhe, where he currently embodies the main role in Floris Visser’s new production of THE TALES OF HOFFMANN. Upcoming projects in the 19/20 season include his house debut at the State Opera Hannover in the role of Cavaradossi in TOSCA, as well as his debuts in Karlsruhe as Max in DER FREISCHÜTZ and Calaf in TURANDOT, et.al. Among the highlights during 2018/19 were his debut in the roles of Rodolfo in LUISA MILLER at Oper Wuppertal conducted by Julia Jones and directed by Barbora Horáková Joly and Pinkerton in MADAME BUTTERFLY for the re-inauguration of the Theatre Nebia in Bienne, Switzerland, as well as the Karlsruhe Opera Gala of TOSCA as Cavaradossi co-staring with Martina Serafin and Lucio Gallo.

Der in Mexico City geborene Tenor studierte Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg bei KS Helene Schneiderman und privat bei Antonio Carangelo. Seine Ausbildung ergänzte er u.a. bei Barbara Bonney, Josef Protschka, Markus Eiche, Enza Ferrari, Jean-Pierre Fabre, Eike Grams und Maris Skuja. Von 2010 bis 2015 war er Ensemblemitglied des ​Meininger Staatstheaters​, wo er u.a. als Alfredo in LA TRAVIATA, Duca in RIGOLETTO, Tamino in DIE ZAUBERFLÖTE, Claudio in Wagners Frühwerk DAS LIEBESVERBOT und als Jacopo Foscari in I DUE FOSCARI gefeiert wurde, sowie in den Hauptpartien verschiedener deutschsprachiger Opern und Operetten. Am ​Badischen Staatstheater Karlsruhe war er bereits in Partien wie Don José in CARMEN, Cavaradossi in TOSCA, Maurizio in ADRIANA LECOUVREUR, Alfredo in LA TRAVIATA und Gabriele Adorno in Verdis SIMON BOCCANEGRA zu hören.
Andere Engagements führten ihn u.a. als Cavaradossi zu der TOSCA-Freilichtproduktion der ​Schlossfestspiele Schwerin 2018​, als Turiddu in CAVALLERIA RUSTICANA zu den ersten ​See Festspielen Sotschi in Russland, als Duca in RIGOLETTO an die Opéra de Tours​, als Don José in CARMEN an das Theater Koblenz in der Freilichtproduktion auf der Festung Ehrenbreitstein, zum ​Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin in der Titelpartie in HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, an die ​Oper Leipzig als ALADIN in der gleichnamigen Oper von Nino Rota, als Guidon in DAS MÄRCHEN VON SALTAN und in der Titelpartie in DER ZAREWITSCH an die Staatsoperette Dresden, sowie als Walter von der Vogelweide in Wagners TANNHÄUSER mit der Meininger Hofkapelle im Festsaal der Wartburg, als Nadir in LES PÊCHEURS DE PERLES an das Opernfestival Mauritius, als Nemorino in L’ELISIR D’AMORE an die Hamburger Kammeroper und in Strawinskys PULCINELLA mit den Stuttgarter Philharmoniker in den Beethoven-Saal der Liederhalle Stuttgart unter der Leitung von Dan Ettinger. In 2012 wurde er auf Grund seiner Interpretation als Ajdár in der deutschen Erstaufführung der kasachischen Oper ABAI von Schubanow und Hamidi zur Eröffnungsgala der neuen ​Staatsoper Astana unter der Leitung von Alan Buribayev eingeladen. Er ist Preisträger des Internationalen Antonín Dvořák Wettbewerbs und Stipendiat des Richard Wagner Verbandes​.

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Hoffmann- Les contes d´Hoffmann

Gabriele Adorno-Simon Boccanegra

No puede ser

Reviews

LES CONTES D’HOFFMANN

Badisches Staatstheater Karlsruhe»Überzeugend Rodrigo Porras Garulo, der die gefürchtete Titelpartie mit stimmlichem Glanz und lyrischer Eleganz bewältigt […]»

Opernwelt 2019

«[…] Beispiel Hoffmann: Dieser Tenor durchlebt und durchsingt die fünf Akte – und er muss großes lyrisches Potenzial besitzen, gepaart mit den durchschlagenden Eigenschaften eines Spintotenors. Rodrigo Porras Garulo vereint sie in bemerkenswertem Ausmaß. Der gebürtige Mexikaner gefällt mit seinem warmen, gerade in der Grenzlage zwischen Brust und Kopfstimme (voix mixte) virtuos durchschlagenden, sehr wandlungsfähigen Tenor.»

Badische Zeitung 2019

«[…] Da war der Pinkerton von Rodrigo Porras Garulo aus anderem Holz geschnitzt. Der mexikanische Tenor, der nach Meiningen gegenwärtig fest in Karlsruhe engagiert ist, legt seine Partie athletisch an, ohne dass er je in Kraftmeierei verfiel. Das eher dunkle Timbre mit seiner biegsamen Legierung […], erwies sich als ideal, um das Rollenbild vokal zu unterstützen.»

Das Opernglas 2019

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